Robert Bosse, Mensuren und Pandekten.
Studentische Erinnerungen eines preußischen Ministers.
81 Seiten, kartoniert.
Artikelnummer: BMP
Kategorie: Studentenleben, Erinnerungen, Mensur und Duell, WJK-Verlag
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Robert Bosse, Mensuren und Pandekten
Studentische Erinnerungen eines preußischen Ministers
81 Seiten, kartoniert
Robert Bosse (1832–1901) hat im Rahmen seiner 300 Seiten umfassenden Lebenserinnerungen dem Couleurstudententum einen hohen Stellenwert beigemessen: Rund 90 Seiten seiner Memoiren beschäftigen sich damit, und diese sind in dem vorliegenden Band zum größten Teil wiedergegeben.
Bosse wurde am 12. Juli 1832 in Quedlinburg geboren. Sein Jurastudium nahm er 1850 in Heidelberg auf. Amüsant weiß Bosse über das akademische Leben zwischen Mensuren und Pandekten, der Beschäftigung mit dem Römischen Recht also, zu berichten: vom Empfang auf dem Heidelberger Bahnhof durch den »Stiefelfuchs« Ackermann, über seine Aktivmeldung beim Corps Suevia, Erlebnisse auf dem Fechtboden, Skandale mit Nachwächtern und den beiden Universitätspedellen, über gemeinsame Exkursionen mit den Corpsbrüdern bis hin zu einem Karzer-Komitat. Bei allem Corpsleben kam das Studium übrigens keineswegs zu kurz, und Bosses Besuch der Vorlesungen beschränkte sich durchaus nicht auf ein »Pflichtprogramm«.
Zur Fortsetzung seines Studium wechselte Bosse 1851 nach Halle, später nach Berlin. Am Ende einer langen und erfolgreichen Beamtenlaufbahn stand seine Berufung zum preußischen Unterrichts- und Kultusminister. Dr. Rudolf Bosse, Wirklicher Geheimer Rat mit dem Anspruch auf den Titel Exzellenz, verstarb 1901 in Berlin.