Zwischen Korporation und Konfrontation

Bernhard Grün / Johannes Schellakowsky / Matthias Stickler / Peter A. Süß (Hg.),  Zwischen Korporation und Konfrontation.

448 Seiten, Format 14,5x21 cm, Broschur.

 

Artikelnummer: ZKK

Kategorie: Hochschulorte, Würzburg, Verbände und Verbindungen, SH Verlag

Grün / Schellakowsky / Stickler / Süß (Hg.), Zwischen Korporation und Konfrontation (ZKK)

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Produktbeschreibung


Bernhard Grün / Johannes Schellakowsky / Matthias Stickler / Peter A. Süß (Hg.),  Zwischen Korporation und Konfrontation.

448 Seiten, Format 14,5x21 cm, Broschur.

 

 

Der vorliegende Band verfolgt das Ziel, die bewährten bildungs-, universitäts- und wissenschaftsgeschichtlichen Forschungsansätze zur Geschichte der Universität Würzburg zu verbinden mit den Methoden der traditionellen Studenten- und Verbindungsgeschichte, wie sie in der Vergangenheit überwiegend von engagierten Laien gepflegt wurde, welche in letzter Zeit aber auch von der akademischen Historiographie rezipiert werden.

Im ersten Teil wird ein universitätsgeschichtlicher Längsschnitt geboten, der insbesondere für das 19. Und 20. Jahrhundert einen deutlichen Akzent auf das bisher eher vernachlässigte Gebiet der studentischen Lebenswelt legt. Ein zweiter Teil befasst sich mit der Geschichte der Würzburger Verbindungen des Cartellverbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen (CV) sowie älterer und jüngerer katholischer interkorporativer Zusammenschlüsse am Ort.

 

Der aus unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Perspektiven gewonnene historische Rückblick verdeutlicht somit exemplarisch, dass die einzelnen Aspekte der Universitätsgeschichte nicht isoliert voneinander betrachtet werden dürfen. Gerade vor dem Hintergrund der nach 1968 vollzogenen epochalen Veränderungen im deutschen Universitätssystem erweist sich am lokalen Beispiel, dass Peter Baumgarts 1975 geäußerte Feststellung, man stehe an einem einschneidenden »Wendepunkt der Universitätsgeschichte«, zutreffend war, dass seither eine immer weiter fortschreitende Entfernung vom jahrhundertealten Ideal der »universitas magistrorum et scholarium«, der Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden, zu beobachten ist. Die Autoren wollen mit ihren Beiträgen nicht nur die historische Fachwelt ansprechen und weitergehende Studien anregen, sondern darüber hinaus eine breite interessierte Öffentlichkeit erreichen.