Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren

Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren.

Musik-CD, AAD, Spielzeit ca. 28 Minuten.

 

Artikelnummer: IHM

Kategorie: Studentenlieder

Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren (IHM)

7,20 €

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Produktinformation


Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren

 

Eine Studentenlieder-CD mit dem einem Unterhaltungsorchester unter Leitung von Alfred Maschat dem Karl-Klauss-Chor, Erich Bauer Gesang, dem Blasorchester Weinberg und anderen. Als Zugabe gibt es Einspielungen aus dem Genre der ›Stimmungslieder‹, wie das vom Wirtshaus an der Lahn oder über den berüchtigten Sanitätsgefreiten Neumann. Und wer seinen alten Kaiser Wilhelm wiederhaben möchte, wird ebenfalls fündig.

 

Inhalt

  1. Alt Heidelberg, du feine
  2. Es leben die Studenten
  3. Im schwarzen Walfisch zu Askalon
  4. Keinen Tropfen im Becher mehr
  5. Die Lore am Tore
  6. Gaudeamus igitur
  7. Burschen heraus
  8. Sitz ich in froher Zecher Kreise
  9. Ergo bibamus
  10. Grad aus dem Wirtshaus
  11. Krambambuli
  12. O alte Burschenherrlichkeit
  13. Im tiefen Keller sitz‘ ich hier u. a. Der
  14. Jetzt trink man noch a Flascherl Wein
  15. Wir versaufen uns‘rer Oma ihr klein Häuschen
  16. Wenn du noch eine Schwiegermutter hast
  17. Es steht ein Wirtshaus an der Lahn
  18. Da oben auf dem Berge
  19. Und so zieh‘n wir mit Gesang
  20. Wenn das so weitergeht
  21. Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wieder haben
  22. Er lebe hoch, der Sanitätsgefreite Neumann
  23. Bier her, Bier her, oder ich fall um
  24. O Susanna
  25. Der schönste Platz ist immer an der Theke
  26. Heute blau, morgen blau
  27. Drum Brüder, wir trinken noch eins
  28. Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren

 

Studentengeschichtliche Anmerkung

Der Textdichter des Liedes »Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren«, ist Fritz Löhner (1883–1942). Er gehörte der Wiener jüdischen Studentenverbindung Kadimah (»Vorwärts«) an und war damit Bundesbruder des Kadimah-Ehrenmitglieds Sigmund Freud, des Vaters der Psychoanalyse.

 

In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Löhner einer der bedeutendsten Wegbereiter der deutschen Unterhaltungskultur. Er schuf Songs wie »Ausgerechnet Bananen«, »Was machst du mit dem Knie, lieber Hans« oder »In der Bar zum Krokodil« und schrieb als Librettist die Texte zu Operettenklassikern wie »Das Land des Lächelns« und »Die Blume von Hawaii«.

In vielen seiner Texte setzte sich Löhner mit den gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit auseinander und vertrat dabei deutlich den Standpunkt eines bewußten Juden und engagierten Demokraten. Dabei unterschätzte er die Gefahr des Nationalsozialismus. 1938 wurde er verhaftet, nach Buchenwald verschleppt und dort 1942 ermordet.